Diözesanlager 2018

Vom 30. Juli bis zum 09. August fand wohl das Highlight des Jahres statt: Für unseren Stamm ging es, genau wie für mehr als 1600 andere Pfadfinder und Pfadfinderinnen aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart, auf das Diözesanlager in die Jugendsiedlung Hochland bei Königsdorf in Oberbayern.

Unsere Zelte schlugen wir auf dem gemeinsamen Platz mit den anderen Stämmen des Bezirks Stuttgart auf, mit denen wir die gesamten zehn Tage über viel Zeit zusammen verbrachten.

Teils waren Projekte vorbereitet, in die man sich nach Interessen einteilen konnte, teils wurde das Programm für jede Altersstufe extra geplant. Aber auch als Stamm konnten wir beispielsweise beim großen Geländespiel miteinander Zeit verbringen und uns beweisen. Trotzdem kam auch die Entspannung nicht zu kurz: Egal, ob am Strand der Isar oder stundenlange Abende am Lagerfeuer, jeder hatte die Möglichkeit, etwas zu entschleunigen.

Die gesamte Dauer des Lagers lang schien die Sonne kräftig und kaum ein Tropfen Wasser fiel vom Himmel. Zwar war das für die meisten Projekt sehr hilfreich, der Hike allerdings musste aufgrund der hohen Waldbrandgefahr leider ausfallen.

Insgesamt betrachtend kann man sagen, dass es ein tolles Erlebnis war, in solch einer riesigen Gruppe und Gemeinschaft zehn Tage zu verbringen, auf dem Zeltplatz ist eine richtige Stadt entstanden, inklusive dem eigenem Lagerradio „Radio RoSt“ und Laden. Es war eine einzigartige Möglichkeit, mit den vielen anderen Stämmen in Kontakt zu treten und sich etwas auszutauschen. Eines war auf jeden Fall zu spüren: Es gibt noch so viele andere, die genau wie wir, für ein und die selbe Sache brennen!

Mitglieder der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) sammeln Müll und sensibilisieren für eine stärkere Müllvermeidung

Natur groß geschrieben!

Mitglieder der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) sammeln Müll und sensibilisieren für eine stärkere Müllvermeidung.
Natur groß geschrieben! So lautete das Projektthema von zehn PfadfinderInnen der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) welche aus ganz Deutschland zu einem Gruppenleitertraining in der Region zusammenkamen. Gemeinsam möchten sie auf die Vermeidung von Wegwerfartikeln und die Ausbreitung von Müll in der Natur aufmerksam machen. Aus diesem Sinne entstand ein Projekt, welches am 10. Oktober 2018 durchgeführt wurde. Um möglichst viel Aufmerksamkeit mit dem Projekt zu erreichen wählten die PfadfinderInnen in Abstimmung mit der Stadtverwaltung den Festplatz in der Vollmersbachstraße als Projektort aus.

Im Umkreis von ca. 1 km um den Festplatz begannen sie, den Müll aus der Natur zu sammeln. Innerhalb von 3 Stunden hatten die PfadfinderInnen mehr als 12 Müllsäcke mit Plastik, Glas, Altpapier und Restmüll gefüllt. Zudem waren unter den Fundstücken drei Feuerwehrschläuche, ein Chemieklo, ein Autoradio und ein Monitor. Aus dem gesammelten Müll formten sie den Schriftzug NATUR auf dem Boden, dazu kam eine Skulptur in Form eines Drachen. Das präsentierten die PfadfinderInnen der Öffentlichkeit. Zum Abschluss bekämpften und zerstörten sie den „Drachen unserer Zeit“.

Durch die ungewöhnliche Umsetzung des Umweltprojekts wurden vorbeigehende Passanten sowie Autofahrer aufmerksam gemacht. Um die Überzeugung der PfadfinderInnen in ganz Deutschland zu verbreiten, wurde die lokalen Presse, sowie Film- und Radioteam eingebunden.

Das Ziel der Aktion war es, den Menschen ihren Umgang mit der Umwelt zu verdeutlichen. Frei nach dem Grundsatz der Pfadfinderinnen und Pfadfinder: „Verlasse die Welt etwas besser als du sie vorgefunden hast“.

Quelle: FOCUS Online (verlinkt am 20.10.2018 um 20.28 Uhr)

Sommergrillen 2018

Sommergrillen 2018

Am Montag, dem 23. Juli, fand wie jedes Jahr unser gemeinsames Sommergrillen des gesamten Stammes statt. Zu Beginn wurden Kennenlernspiele gespielt, damit die später eingeteilten Gruppen sich an fünf verschiedenen Stationen rund um das Thema Wasser beweisen konnten. Teils galt es, der Schnellere zu sein, wie beim Hindernislauf, aber auch etwas Tüfteln war dabei. Beim Büroklammern und selbstgebaute Alufolien-Boote auf der Wasseroberfläche schwimmen lassen und beim Wasser mit einem Strohhalm vom einen ins andere Glas musste man mit Vorsicht herangehen. Beim Quiz um das virtuelle Wasser konnte man sich etwas mit dem eigenen Umweltbewusstsein beschäftigen.

Als alle Stationen erfolgreich gemeistert waren, konnten wir zum Grillen übergehen. Verschiedenste Gerichte, teils mitgebracht, teils frisch an der Grillstelle zubereitet, warteten darauf, gegessen zu werden. Hatten alle sich bedient, wurde sich am Tisch eine Weile lang unterhalten. 

Waren dann allerdings alle Mägen gefüllt, konnten die vorbereiteten Pfadfinderversprechen gemacht werden. Mit diesem zeigt jeder Einzelne von uns, dass er die Ziele und Werte der Pfadfinderbewegung zu seinen machen will und allen, die neu dabei sind, wird verdeutlicht, dass sie Unterstützung von den anderen bekommen.

Alle Gruppen versprachen am Lagerfeuer, was speziell für sie wichtig ist und was sie sich als eigene Ziele für die Zukunft vorgenommen haben. Somit sind nun alle, die es bisher noch nicht waren, voll und ganz in der neuen Stufe angekommen.

Es war ein schöner Abend und zum Glück stand auch das Wetter dem Beisammensein nicht im Weg.